Langenkampstraße 41, 30890 Barsinghausen

Sabine und Reinhard Brandes beim 9. Heidepokalturnier in Bad Bevensen (Foto: Klaus Butenschön)

9. Heidepokal in Bad Bevensen am 23. und 24. 05. 2026

Die von Betty und Gerwin Biedermann veranstalteten Heidepokalturniere in Bad Bevensen sind inzwischen eine feste Institution im Terminkalender vieler Turnierpaare. Der Kalender von Reinhard und Sabine Brandes stellt insoweit keine Ausnahme dar. Sowohl die Turniere als auch das gesellige Zusammentreffen mit vielen befreundeten Paaren wollten sie sich auch diesmal zu Pfingsten nicht entgehen lassen.

Nach einem kulinarischen „Warming Up“ am Vorabend in geselliger, gut gelaunter Runde bei leckeren griechischen Spezialitäten fanden sie sich gegen Mittag im Kursaal ein. Da die Startzeit für das von Ihnen gemeldete Turnier erst später angesetzt war, unterstützten sie erst einmal befreundete Paare anderer Klassen und tauchten in die immer wieder besondere und mitreißende Turnieratmosphäre ein.

Pünktlich gegen 19.00 Uhr standen sie nach der Rundenauslosung in der ersten von insgesamt fünf Gruppen der Vorrunde der Sen III A zum Langsamen Walzer auf der Fläche. 36 Paare waren am Start, und sie waren gespannt, wie es für sie laufen würde. Die Tänze der Vorrunde gelangen nach eigenem Dafürhalten gut und so warteten sie nach deren Ende auf die Entscheidung des Wertungsgerichts. Diese wurde nach kurzer Zeit bekannt gegeben: Sie hatten sich für die erste Zwischenrunde qualifiziert, die mit 25 Paaren getanzt wurde.

Auch in der Zwischenrunde kamen sie stressfrei durch die Tänze. Danach war das Turnier allerdings für sie beendet. Die zweite Zwischenrunde hatten sie leider nicht erreicht. Im Anschluss konnten sie allerdings in Videoaufnahmen sehen, dass sie die kürzlich trainierten Aspekte recht gut hatten umsetzen können und waren mit sich selbst und dem erreichten 21. Platz zufrieden.

Am nächsten Tag war der Start des Turniers der Sen III A zu noch späterem Zeitpunkt, nämlich 20.30 Uhr angesetzt. Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier, und so fanden sich im „Basislager“ wieder dieselben vier Paare wie am Vortag ein. Für gute Laune und gegenseitige Unterstützung war also wieder bestens gesorgt. Diesmal bestand das Teilnehmerfeld aus 29 Paaren und die Vorrunde wurde in vier Gruppen getanzt. Los ging's!

Subjektiv gelangen ihnen die Tänze in der Vorrunde nicht so gut. Es fühlte sich insgesamt etwas „lauwarm“ an. Entsprechend verhalten war ihre Stimmung während der Wartezeit auf die Bekanntgabe der Entscheidung über das Weiterkommen. Aber: Sie hatten es geschafft, ihre Startnummer wurde genannt. Ihre Stimmung schlug positiv um. Diese Chance wollten sie nutzen. Und das taten sie. Auch in kniffligen Situationen im „Knäuel“ mit anderen Paaren fanden sie kreativ und ohne Stress heraus. Alles passte! Sie erreichten die nächste Zwischenrunde und freuten sich, dass sie mit den vier Paaren im Semifinale auf dem Parkett stehen durften. Die Stimmung war grandios! Mit viel Spaß zeigten sie ihre Tänze, merkten aber auch, dass ihre Kräfte nicht unbegrenzt waren.

Mit Aufruf der Paare fürs Finale war klar: Sie durften das Finale vom Flächenrand verfolgen. Die besagten vier Paare hatten sich paritätisch aufgeteilt. Zwei Paare tanzten weiter und zwei unterstützten vom Flächenrand. Das Anfeuern gestaltete sich fast genauso anstrengend wie das Tanzen …

Das Erreichen des Semifinales wurde anschließend gemeinsam mit einer „Tänzerbrause“ begossen und dem Siegerpaar herzlich nicht nur zum Turniergewinn, sondern auch zum Aufstieg in die Sonderklasse gratuliert. Der späte Blick gegen Mitternacht auf die aushängende Wertung ergab für sie den 12. Platz und damit eine positive Rückmeldung über ihren derzeitigen Leistungsstand. Die ausgesprochen gute Stimmung des Turniers nahmen sie mit ins Hotelzimmer und unter die Dusche.

Bericht von Sabine Brandes