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Sabine und Reinhard Brandes (SEN III A) beim 10. Heidepokal in Bad Bevensen (Foto: Klaus Butenschön)

Pokalturniere um den 10. Heidepokal in Bad Bevensen am 22. und 23.08.2026

(Bericht von Sabine Brandes)

Im Vorfeld der Turniere um den 10. Heidepokal in Bad Bevensen besuchten Reinhard und Sabine Brandes das von Betty und Gerwin Biedermann angebotene Tanzsportseminar. An insgesamt sechs Tagen umfasste es jeweils eine Unterrichtseinheit. Neben neuen Details wurde bereits Bekanntes aufgefrischt. Bekannte Paare wurden getroffen, dazu neue Kontakte geknüpft und mit viel Spaß dem gemeinsamen Sport ausgiebig gefrönt. Kurz: Sie waren für die anschließend stattfindenden Turniere bestens vorbereitet.

Die Startzeiten der Turniere der Klasse Sen III A, für die sie gemeldet hatten, waren an beiden Tagen erst nach 19.00 Uhr angesetzt, so dass sie vorher Zeit genug zum Zuschauen, Applaudieren und damit Unterstützen bekannter Paare auf dem Parkett hatten. Darüber hinaus war Plaudern im Foyer und Stöbern bei den Anbietern von Tanzsportzubehör angesagt.

Samstag: Nach einer kulinarischen Stärkung in Ihrem Lieblingscafé in der Innenstadt fanden sie sich rechtzeitig im Kurhaus zum Eintanzen ein und richteten gemeinsam mit einem befreundeten Tanzpaar ihre „Basisstation“ ein. Wie so oft gab es Verzögerungen im Zeitplan. Hauptsächlicher Grund war das schwache WLAN, was dazu führte, dass u.a. die Rundenauslosungen nicht oder nur verzögert dargestellt wurden. Aber, alle Turnierpaare kennen derartige Widrigkeiten und können in der Regel damit gelassen umgehen.

In einem Teilnehmerfeld von 22 Paaren wurden sie in der ersten von vier Gruppen auf die Fläche gerufen und zeigten ihren Langsamen Walzer. Routiniert gingen die Wechsel der Gruppen im Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstep vonstatten. Auf dem Parkett ging es durchweg lebhaft zu, so dass Improvisationen sie nicht aus der Ruhe bringen und sie mit Spaß ihre Tänze zeigen konnten.

Nach der Vorrunde kündigte die Turnierleitung die Zwischenrunde des geschachtelt stattfinden Turniers der Sen IV S an. Als deren Tango beendet war, wurden die Ergebnisse der Vorrunde ihres Turniers bekannt gegeben. Sie hatten sich für die Zwischenrunde qualifiziert, die im Anschluss in zwei Gruppen mit jeweils sechs Paaren getanzt wurde. Motiviert und bester Stimmung präsentierten sie ihre fünf Tänzen auf dem Parkett, angefeuert von der Schlachtenbummlergruppe aus Barsinghausen und befreundeten Seminarteilnehmern. Nach der Zwischenrunde war das Turnier für sie beendet. Sie erreichten den geteilten 11. Platz und hatten sich damit eine guten Platz im Mittelfeld ertanzt.

 

Sonntag: Am darauffolgenden Tag bestand die Konkurrenz aus 14 Paaren. Nach einer Entscheidung der Turnierleitung wurde die Vorrunde in zwei Gruppen getanzt, so dass es mit jeweils sieben Paaren auf der Fläche des Öfteren recht eng wurde. Nach eigenem Gefühl gelang die Vorrunde nicht gut. Durch zahlreichen Störungen kamen sie nach eigenem Ermessen nicht in ihrem Flow. Entsprechend unzufrieden warteten sie im Anschluss auf die Bekanntgabe des Rundenergebnisses. Ihr Gefühl hatte sie getäuscht: Sie hatten sich für die Zwischenrunde qualifiziert. Neues Spiel, neues Glück! In der Zwischenrunde konnten sie weitgehend ungestört und entspannt ihre Tänze präsentieren, wieder mit lautstarker Unterstützung der Barsinghäuser Tänzer, die aus dem Publikum heraus den Kursaal rockten. Der Sprung ins Finale gelang ihnen auch diesmal nicht. Das Turnier beendeten sie mit dem geteilten 9. Platz und verfestigten damit ihre Stabilität im Mittelfeld.

Mit den fröhlichen Gefährten der Basisstation wurde die gemeinsame zweimalige Semifinalteilnahme anschließend mit einem Prosecco „begossen“. Hier stellt sich mittlerweile ein schönes gemeinsames Ritual ein: Eine positive Begleiterscheinung im Tanzsport.