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10. Turnier um den Heidepokal in Bad Bevensen (individueller Bericht von Birgit Baars)

Birgit und Uwe Baars (Fotos: von Privat)

Die Turniere um den Heidepokal in Bad Bevensen sind für Uwe und Birgit Baars inzwischen ein fester Termin im Augustkalender. Bereits am Freitag starteten sie in ihren „Kurzurlaub“: Sie bezogen die Ferienwohnung und verbrachten den Abend bei einem entspannten Essen mit ihren (Tanz-)Freunden Lars und Kalyana Kläber.

Am Samstag sollte ihr Turnier der SEN IV A-Klasse um 14.25 Uhr beginnen. Bis dahin blieb noch genug Zeit, das Turnier der SEN IV B-Klasse ihrer Vereinsfreunde Klaus und Annette Pätow anzuschauen und die beiden erfolgreich anzufeuern: Sie erreichten einen großartigen 5. Platz. Im 16-paarigen Turnier der SEN IV A fanden Uwe und Birgit Baars gut ins Turniergeschehen. Mit Beschaffenheit und Größe der Fläche kamen sie sehr gut zurecht, außerdem wurden sie von Vereinskollegen und Tanzfreunden lautstark unterstützt. Nur der Quickstep lief nicht so, wie sie es sich erhofft hatten. Dennoch wurden sie mit 23 von 25 möglichen Kreuzen in die Zwischenrunde gewertet. Vor dieser Runde konnten sie noch die Vorrunde der SEN II B verfolgen, in der Lars und Kalyana Kläber starteten und auch sie erfolgreich anfeuern. In der Zwischenrunde lief es für Baars ähnlich gut, sodass sie mit 20 Kreuzen das Finale erreichten. Damit hatten die beiden nicht unbedingt gerechnet, denn in den letzten Wochen waren sie nicht dazu gekommen, Erlerntes im freien Training zu festigen. Auch Kläbers ertanzten sich den Einzug ins Finale der SEN II B. Im Finale konnten Baars jedoch nicht alles zeigen, was sie eigentlich können, weshalb die Wertungen sehr gemischt ausfielen. Als sie bei der Siegerehrung zum 3. Platz aufgerufen wurden, konnten sie es kaum fassen: eine Platzierung und 13 Aufstiegspunkte! Auch Kläbers konnten mit ihrem 4. Platz sehr zufrieden sein, auch wenn dieser Rang immer etwas undankbar ist. Nach dem Abendessen zog es Baars und Kläbers wieder in den Kursaal, um weitere Turniere anzuschauen, unter anderem die SEN III A, in der sie Sabine und Reinhard Brandes anfeuerten. Die SEN III B mit Anja Seichter-John und Herbert John fand leider während des Abendessens statt. Gegen 23 Uhr folgte die letzte Siegerehrung, und die vier gingen mit vom Klatschen brennenden Händen nach Hause.

Am Sonntag ging es erneut in den schönen Kursaal. Wieder wurden Pätows angefeuert, und wieder erreichten sie den 5. Platz; auch wenn Uwe und Birgit sie weiter vorne gesehen hatten. Ihr eigenes Turnier der SEN IV A fand diesmal mit 17 Paaren statt. Es lief ähnlich wie am Samstag: Die Vorrunde meisterten sie mit 25 Kreuzen, in der Zwischenrunde waren es „nur“ noch 19, da ein Wertungsrichter die beiden offenbar nicht im Finale sah und kein Kreuz vergab. Dennoch erreichten sie erneut die Endrunde. Nun machten sich jedoch die Anstrengungen des Vortags bemerkbar. Im Finale fanden sie nicht mehr ganz zu ihrer Form, sodass am Ende ein respektabler 5. Platz und 12 Aufstiegspunkte standen. Noch mehr als über dieses Ergebnis freuten sie sich über den Erfolg von Kalyana und Lars Kläber, die mit einem 3. Platz in der SEN II B erneut eine Platzierung ertanzten. Am Abend waren die vier wieder im Kursaal, um weitere Paare anzufeuern, unter anderem Sabine und Reinhard Brandes in der SEN III A. Alles in allem war es ein erfolgreiches, anstrengendes und zugleich fröhliches Wochenende.