Qualifikationsturnier zum Diamond Cup am 18.04.2026 in Wiesbaden
Reinhard und Sabine Brandes entschieden sich im April etwas Neues auszuprobieren. Dazu trugen sie sich in die Anmeldeliste zum zweiten Diamond Cup-Qualifikationsturnier am 18.04.2026 in Wiesbaden ein.
Hinweis: Nach Änderung der Regularien sind zu dieser bundesweit veranstalteten Turnierserie neben Paaren der Sonderklasse auch A-Klasse-Paare zugelassen.
O-Ton Sabine Brandes: „Der Aufstieg in die S-Klasse liegt zwar noch weit in der Zukunft, dennoch reizte es uns, die Gelegenheit das Parkett im Rahmen eines Turniers der Sonderklasse auszuprobieren“.
Diese Entscheidung sollte nicht vergebens gewesen sein.
Ausgerichtet wurden die Qualifikationsturniere zum Gold Cup und Diamond Cup vom TC Blau-Orange Wiesbaden, der es durch seine ausgezeichnete Organisation und große Freundlichkeit verstand, eine wunderbare Atmosphäre zu verbreiten. Nach einem kurzen Grußwort des DTV-Beauftragen für Senioren-Leistungssport Michael Lindner, führte Dr. Hans-Jürgen Burger als Turnierleiter kompetent, souverän und unterhaltsam durch die Veranstaltung.
Reinhard und Sabine konnten diese beiden beeindruckenden Tanzsportgrößen das erste Mal persönlich erleben. Ihre Anwesenheit und die Zusammensetzung des Wertungsgerichts aus fünf verschiedenen Landesverbänden sprachen eindeutig für die Relevanz des Turniers, das sich von den offenen Turnieren, die unser Barsinghäuser Tanzpaar bisher getanzt hatten, unterschied.
Ansonsten war wie immer: Kaum hatten sie den Veranstaltungsraum betreten, wurden sie schon herzlich von bekannten Paaren begrüßt und waren gleich in eine Gruppe niedersächsischer Paare aufgenommen. Die Tanzsportfamilie war wieder präsent und sie gehörten dazu.
Nach der Siegerehrung des zunächst veranstalteten Gold Cup-Turniers ergab sich die Gelegenheit zum Eintanzen. Danach wurde die Rundenauslosung bekannt gegeben und zum Turnier aufgerufen. Leider stellten sich IT-Probleme ein: Die ausgehangene Rundenauslosung stimmte nicht mit der Angabe auf dem Bildschirm in der Halle überein. Die Problembearbeitung dauerte eine Weile, bis schließlich eine neue Auslosung veröffentlicht wurde. Der Turnierbeginn verzögerte sich um eine halbe Stunde, was der guten Stimmung keinen Abbruch tat: Die Paare nahmen es gelassen schmunzelnd zur Kenntnis.
24 Paare hatten gemeldet. Die beiden Vorrunden, eine Besonderheit des Diamond Cup, wurden jeweils in vier Gruppen zu sechs Paaren getanzt. Reinhard und Sabine hatten nichts zu verlieren und wollten einfach mal schauen, wo sie sich in diesem Feld einzuordnen hatten. Ihnen war klar, dass viele Paare ihnen mit Erfahrung in der S-Klasse und tänzerischen Routinen etliches voraushatten. So nahmen sie sich vor, ihr Können ruhig und sauber zu präsentieren. Ihre Stimmung war gut, sie waren nicht nervös, denn bereits beim Eintanzen funktionierte ihre Paarkommunikation gut. Die Tagesform sollte entscheidend sein.
Obwohl ihnen der Start in den ersten Langsamen Walzer gut gelang, kollidierten sie zweimal mit anderen Paaren, was ihnen offensichtlich zum Nachteil gereichte, wie der anschließende Blick in die Wertung ergab. Der Tango gelang danach sehr gut. Das „satte“ Gefühl der Verbundenheit mit dem Parkett, verstetigte sich zusehends, und anschließend gelangen ihnen auch der Wiener Walzer, der Slowfox und der Quickstep nach eigener Einschätzung gut. Es lief einfach gut. Das galt auch für die zweite Vorrunde. Es freute sie sehr, dass ihnen im Nachhinein eine prima Flächenpräsenz von einem befreundeten Tänzer bestätigt wurde. Er sollte recht behalten: Sie hatten sich für das Semifinale qualifiziert, das mit 14 Paaren getanzt wurde. Zehn Paare hatten sie bereits hinter sich lassen können. Was für ein Erfolg für sie. Motiviert gingen sie die Zwischenrunde an, die in zwei Gruppen mit jeweils sieben Paaren getanzt wurde.
Erwartungsgemäß war danach das Turnier für sie beendet. Das siebenpaarige Finale begleiteten sie anschließend vom Flächenrand aus und applaudierten den teilnehmenden Paaren.
In der Gesamtwertung belegten sie in dem 24er Feld einen geteilten 12. Platz.
Das Resümee: Ein gelungener Start auf bisher unbekanntem Parkett
Bericht von Sabine Brandes / Lutz Ahlborn (Pressewart der TSA im TSV Barsinghausen)
Anmerkung vom Pressewart:
Von den 24 Tanzsport-Paaren waren 22 S-Klasse-Paare am Start, dazu 2 A-Klasse-Paare, wovon eines unser Ehepaar Brandes war. In diesem 2. Qualifikation Turnier zum Diamond-Cup konnten sie 11 S-Klasse-Paare und ein A-Klasse-Paar im direkten Vergleich hinter sich lassen.
Wie hieß es zu Beginn des Artikels: Die Entscheidung der Teilnahme sollte nicht vergebens sein und so war es. Habt Ihr prima gemacht. Weiter so.
Wen es interessiert? Hier ist das Gesamtergebnis des Turniers
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