
Ballsaal (Großer Saal) des Kurfürstlichen Schlosses zu Mainz (Foto: DTV - Deutscher Tanzsportverband)
07.06.2026 - Teilnahme am Diamond-Cup in Mainz
Bericht von Sabine Brandes
Nach dem ersten ermutigenden „Hineinschnuppern“ beim letzten Turnier des Diamond-Cups in Wiesbaden wagten Reinhard und Sabine Brandes erneut einen Ausflug auf das Parkett der Sonderklasse. Die Route zu dem wieder im Rahmen des Diamond-Cups angesetzten Turnier war schon überwiegend vertraut: Sie mussten lediglich noch den Rhein nach Mainz überqueren. Der Tanzsportverband Rheinland-Pfalz hatte am 6. und 7. Juli 2026 die zweite Auflage der Mainz Palace Open im Großen Saal des Kurfürstlichen Schlosses zu Mainz ausgerichtet. Der „Große Saal“ bot eine ausgezeichnete Kulisse für die Turniere des Gold- und Diamond-Cups, die am zweiten Tag stattfanden.
Bereits auf dem Parkplatz trafen sie ein bekanntes Paar. Im Gebäude selbst fanden sie sich in dem üblichen Turniergewusel wieder und liefen umgehend befreundeten Paaren mit großem Hallo in die Arme. Schon beim Einchecken bemerkten sie die sehr gute Organisation des Ausrichters. Außer der üblichen Startnummer erhielten sie Teilnehmerausweise für das Bewegen „in Zivil“ im Haus sowie einen Lageplan des Gebäudes, in dem wirklich alles Relevante kenntlich gemacht war. Super.
Nach schnellem Blick von der Empore auf das laufende Semifinale des Gold-Cups zogen sie sich fix um und nutzten die Gelegenheit zum Warmmachen und Eintanzen in einem extra dafür zur Verfügung gestellten Raum. Im Saal angelangt applaudierten sie den Finalteilnehmern des Gold-Cups und verfolgten die anschließende Siegerehrung.
Die Rundenauslosung für die erste Vorrunde konnten sie digital dem Handy entnehmen und eine kurze Gelegenheit zum Eintanzen auf dem Turnierparkett nutzen. Dann ging es los.
30 Paare waren am Start und ihnen war klar, dass sie es als ein Paar aus der A-Klasse unter den vielen Routiniers der Sonderklasse (S-Klasse) nicht einfach haben würden. Aber bekanntlich wächst man ja mit den Anforderungen. Die Tanzfläche war zwar deutlich größer als gewohnt, aber den beiden gelangen die fünf Tänze nach eigenem Gutdünken recht gut. Dabei halfen ihnen die bereits erworbenen Parkett-Automatismen aus den letzten Turnieren und sie konnten alle sich stellenden Aufgaben auf der Tanzfläche stressfrei bewältigen.
Die Turniere wurden mit Latein-Turnieren geschachtelt getanzt, so dass sie zwischen den Runden eine gute halbe Stunde Pause hatten, bevor sie zur zweiten Vorrunde aufgerufen wurden. Wieder funktionierte ihre Paarkommunikation gut und sie fanden sich auf dem Parkett souverän zurecht. Gut gelaunt und ohne Patzer präsentierten sie ihre Tänze.
Von 30 teilnehmenden Tanzpaaren der Vorrunden wurden 14 Paare nach den für dieses Turnier geltenden Regularien in das Semifinale gewertet. Ein beachtlicher Sprung. Noch vor Bekanntgabe der qualifizierten Paare durch die Turnierleiterin verriet ihnen der Blick aufs Handy, dass sie sich den geteilten 17. Platz ertanzt hatten. Zwar nicht in das Semifinale gekommen (vor ihnen hatten sich noch zwei Paare eingereiht), aber dennoch ein guter Platz im Mittelfeld der Sonderklasse. Nicht übel, sagten sie sich, und ein Ansporn auf der Ebene deutschlandweit ausgerichteter Turniere weiter zu tanzen.
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